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Zwei gar nicht so dösige Parodisten Drucken E-Mail
Zwei gar nicht so dösige Parodisten

Image Die Dösköppe agieren seit über 40 Jahren vorwiegend in ihrer Heimatstadt Hagen. Beide sind "Nachkriegsmodelle" aus dem Währungsreformjahrgang 1948. Von Beruf sind sie Lehrer, die in der "fünften Jahreszeit" hauptsächlich an Wochenenden mit ihren Auftritten Menschen (außerhalb der Schule) Freude bereiten.
In erster Linie glossieren die Dösköppe lokale Geschehnisse, Ereignisse und Personen. Unzulänglichkeiten des täglichen Lebens werden liebevoll "auf die Schippe" genommen."DIE DÖSKÖPPE" kommen aus der katholischen Jugendarbeit. Hier haben sie ihre ersten karnevalistischen Gehversuche gemacht. So waren sie schon früh mit nahezu allen organisatorischen Aufgabengebieten (vor-, auf- und hinter der Bühne) vertraut (z.B. Planung/Durchführung von Veranstaltungen) und sind zu dieser Zeit auch selbst aufgetreten (Moderation und/oder Vorträge).

Darbietungen in den Anfangsjahren hatten (wie heute) lokale Themen zum Inhalt.

In erster Linie überzeugten "DIE DÖSKÖPPE" damals durch allgemeine Vorträge und Stimmimitationen (insbesondere: politische Persönlichkeiten, bekannte Stars, Instrumente, etc.)
Als Kommentatoren (z.B. 25 Jahre lang am Amtshaus in Hagen-Boele während des Rosensonntagszuges) oder Moderatoren (z.B. in der Stadthalle Hagen zur Verleihung der Kette des Goldenen Humors an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, wie Norbert Blüm, Rudolf Scharping und Jürgen Möllemann) bereiteten sie mancherorts viel Freude.

Beide Dösköppe sind dekoriert mit dem "Närrischen Reichstagsorden von 1885", dem ältesten und wahrscheinlich schönsten Karnevalsorden, der heute noch an zwei Personen pro Jahr verliehen wird.
 
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